Hilfe und häufige Fragen

Hier steht, wie ihr euch verbindet und was zu tun ist, wenn es einmal klemmt. Die gleiche Anleitung findet ihr auch in der App unter Einstellungen und Hilfe.

So verbindet ihr euch

Gruppe erstellen (Gastgeber)

  1. NearVox öffnen und auf „Gruppe starten oder beitreten“ tippen.
  2. „Gruppe starten“ wählen. Das Smartphone spannt jetzt ein eigenes WLAN auf.
  3. Den angezeigten QR-Code den anderen zeigen.
  4. Sobald jemand beitritt, erscheint die Person in der Teilnehmerliste.

Beitreten (Gast)

  1. NearVox öffnen und auf „Gruppe starten oder beitreten“ tippen.
  2. „Beitreten“ wählen und den QR-Code des Gastgebers scannen.
  3. Die Verbindung läuft von allein. Bei der Nachfrage des Smartphones das WLAN erlauben.
  4. Nach wenigen Sekunden seid ihr in der Gruppe und könnt sprechen.

Wenn der Gastgeber ein iPhone hat

  1. Auf dem iPhone in den Einstellungen den persönlichen Hotspot öffnen und „Maximale Kompatibilität“ einschalten, damit auch Android-Geräte das Netz sehen.
  2. Die Hotspot-Seite offen lassen, bis alle beigetreten sind. Sonst schaltet das iPhone den Hotspot nach kurzer Zeit ab.
  3. Auf Android-Geräten bei der Rückfrage „Verbindung beibehalten?“ auf Ja tippen.
  4. Ein iPhone-Hotspot nimmt etwa fünf Gäste auf. Für größere Gruppen sollte ein Android-Smartphone die Gruppe starten oder ihr nutzt ein gemeinsames WLAN.

Wenn etwas klemmt

  1. Bleibt der Beitritt hängen, den QR-Code neu anzeigen lassen und noch einmal scannen.
  2. Auf Android sollte der Standort eingeschaltet sein, das Betriebssystem verlangt das für die WLAN-Suche. NearVox selbst speichert keinen Standort.
  3. Beide Geräte sollten sich in Sichtweite befinden. Wände, Fahrzeuge und dichter Bewuchs kosten Reichweite.
  4. Im Zweifel beide Smartphones einmal aus der App heraus und wieder hinein, das löst die meisten Fälle.

Häufige Fragen

Braucht NearVox wirklich kein Internet?

Richtig. Die Smartphones verbinden sich direkt über WLAN miteinander, dafür spannt das Gerät des Gastgebers ein eigenes Netz auf. Es wird kein Mobilfunk gebraucht und auch kein Server im Internet.

Wie weit reicht die Verbindung?

Eine feste Zahl können wir dafür nicht nennen, denn es hängt vollständig von der Umgebung ab. Wände, Bäume, Fahrzeuge und andere Funkquellen in der Nähe wirken sich aus, deshalb kann die Reichweite selbst auf freiem Feld schwanken. Wichtiger ist, dass ihr nicht darauf achten müsst. NearVox zeigt die Signalstärke an, und wer kurz zu weit weg gerät, wird beim Zurückkommen automatisch wieder in die Gruppe aufgenommen, ohne neues Scannen.

Wie viele Personen können mitreden?

Bis zu acht. Jedes Gerät ist mit jedem verbunden, damit alle gleichzeitig sprechen können. Zu zweit ist NearVox kostenlos, ab drei Personen kauft der Gastgeber einmalig Pro.

Funktionieren iPhone und Android gemischt?

Ja. Die App arbeitet auf iPhone und Android nach demselben Verfahren. Wenn ein iPhone die Gruppe startet, sollte im Hotspot „Maximale Kompatibilität“ eingeschaltet sein, damit Android-Geräte das Netz finden.

Kann ich ein Bluetooth-Headset nutzen?

Ja. Übliche Bluetooth-Kopfhörer und Headsets werden unterstützt, das Smartphone kann dabei in der Tasche bleiben. Spezielle Motorrad-Sprechanlagen haben wir nicht geprüft. Sie melden sich am Smartphone zwar als gewöhnliches Bluetooth-Headset an, versprechen können wir dafür aber nichts. Wenn ihr eine solche Anlage nutzt, schreibt uns gern kurz, ob es geklappt hat. Wir sammeln die Rückmeldungen und veröffentlichen hier eine Liste der getesteten Geräte.

Kann ich nebenbei Musik hören?

Musik von einer anderen App läuft weiter und wird leiser, sobald gesprochen wird. Eine Trennung nach Ohren, also Musik rechts und NearVox links, ist technisch nicht möglich. Weder iPhone noch Android können zwei Apps auf verschiedene Seiten eines Kopfhörers legen.

Wird das Gespräch aufgezeichnet?

Nein. Die Sprache läuft live von Gerät zu Gerät und wird weder gespeichert noch weitergeleitet. Es gibt keine Aufnahmefunktion.

Wie stark belastet NearVox den Akku?

Ein Gespräch verbraucht spürbar Strom, ähnlich wie ein längeres Telefonat. Auf längeren Touren lohnt sich eine Powerbank. NearVox meldet sich per Sprachansage, bevor der Akku knapp wird.

Was passiert, wenn der Gastgeber wegfährt?

Dann übernimmt automatisch ein anderes Gerät die Rolle und die Gruppe läuft weiter. Ab drei Personen braucht das übernehmende Gerät allerdings ebenfalls Pro, sonst endet das Gespräch für alle. Wer nur kurz außer Reichweite war, wird beim Zurückkommen von allein wieder aufgenommen.

In welchen Sprachen gibt es NearVox?

Die App spricht sieben Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Ukrainisch und Türkisch. Sie richtet sich nach der Sprache des Smartphones.

Ist NearVox eine Gegensprechanlage fürs Motorrad?

Im Ergebnis ja. NearVox macht aus euren Smartphones eine Sprechverbindung für die ganze Gruppe, ohne dass ihr eine feste Gegensprechanlage am Helm braucht. Der Ton läuft über ein Bluetooth-Headset, das Smartphone bleibt in der Tasche. Fest verbaute Motorrad-Sprechanlagen haben eigene Stärken, etwa die Bedienung mit dicken Handschuhen. NearVox kostet dafür nichts zusätzlich und funktioniert genauso beim Radfahren, Reiten oder auf der Baustelle.

Brauche ich zusätzliche Geräte oder Funkgeräte?

Nein. NearVox ersetzt Funkgeräte und Sprechanlagen durch die Smartphones, die ihr ohnehin dabeihabt. Nötig ist nur die App auf jedem Gerät. Ein Bluetooth-Headset oder Kopfhörer ist praktisch, aber kein Muss.

Noch eine Frage?

Schreib eine kurze E-Mail. Rückmeldungen zu Übersetzungen sind ausdrücklich willkommen.

E-Mail schreiben