# NearVox > NearVox ist eine App zum Sprechen in der Gruppe, die ohne Internet, ohne > Mobilfunknetz und ohne Benutzerkonto funktioniert. Die Geräte verbinden sich > direkt über einen eigenen WLAN-Hotspot. Bis zu acht Personen sprechen > gleichzeitig, freisprechend oder über Bluetooth-Headset. Beitritt per QR-Code. Anbieter: Wolfgang Zimmermann, Meckenbeuren, Deutschland Kontakt: info@nearvox.de Plattformen: iOS (im App Store verfügbar), Android (Testphase, folgt in Kürze) Sprachen der App: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Ukrainisch, Türkisch Preis: zu zweit dauerhaft kostenlos; ab drei Personen einmalig 14,99 € (kein Abo), und zwar nur für die Person, die die Gruppe startet. Gäste zahlen nie. ## Wozu NearVox gedacht ist NearVox nutzt weder Mobilfunk noch Internet. Eure Smartphones spannen ihr eigenes kleines Funknetz auf und sprechen direkt miteinander. Das funktioniert überall gleich, im Gebirge, im Wald, in der Halle, auf der Baustelle und auf der Landstraße. Ob Empfang da ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Typische Anwendungen: Radtouren und Radwege, Touren ohne Empfang, Mountainbiken im Gelände, Skifahren und Langlauf, Motorrad-Touren und Konvois, Baustellen, Hallen und Lager, Feste, Märkte und Veranstaltungen, Reitgruppen und Hundesport, Umzüge und Rangierhilfe, Ausritte und Reitgruppen, Wohnmobil- und Autokonvois, Ordner und Helfer bei Festen. ## So funktioniert es 1. **Gruppe starten**: Eine Person tippt auf „Gruppe starten“. Das Smartphone spannt dafür ein eigenes WLAN auf, ganz ohne Internetzugang. 2. **QR-Code scannen**: Alle anderen halten die Kamera auf den Code. Der Beitritt läuft von allein, es gibt nichts einzutippen. 3. **Loslegen**: Ab jetzt redet ihr einfach miteinander, wie bei einem Telefonat mit mehreren. Keine Sprechtaste, kein Abwechseln. Über den Lautsprecher des Smartphones oder per Headset. ## Funktionen - **Freisprechen für alle**: Alle in der Gruppe hören einander gleichzeitig, ohne Sprechtaste und ohne Warten. - **Komplett offline**: Die Sprache läuft direkt von Gerät zu Gerät über einen eigenen WLAN-Hotspot. Kein Server, kein Internet. - **Beitritt per QR-Code**: Kamera darauf halten, fertig. Keine Namen, keine Nummern, keine Passwörter. - **Automatischer Gastgeber-Wechsel**: Fällt das Smartphone des Gastgebers aus, übernimmt ein anderes Gerät mit Pro nahtlos. Die Gruppe läuft weiter. - **Wiederverbinden von allein**: Wer kurz aus der Reichweite fährt, ist beim Zurückkommen automatisch wieder dabei, ohne neues Scannen. - **Ehrliche Signalanzeige**: Ihr seht rechtzeitig, wenn die Verbindung schwächer wird, statt überrascht zu werden. - **Akku-Warnung per Sprache**: Die App sagt Bescheid, bevor der Akku knapp wird. Auch mit Smartphone in der Tasche. ## Datenschutz NearVox sammelt nichts. Es gibt keine Konten, keine Klarnamen, keine Werbung und kein Tracking. Die Sprache wird direkt zwischen den Geräten übertragen, sie wird nicht aufgezeichnet, nicht gespeichert und nicht an einen Server gesendet. ## Wichtige technische Eckdaten - Verbindung: direktes lokales WLAN zwischen den Geräten, kein Server, kein Internet - Gruppengröße: bis zu 8 Geräte (jedes Gerät ist mit jedem verbunden) - Reichweite: keine feste Angabe möglich, sie hängt vollständig von der Umgebung ab (Wände, Bäume, Fahrzeuge, andere Funkquellen). Wer kurz zu weit weg gerät, wird beim Zurückkommen automatisch wieder in die Gruppe aufgenommen - Fällt das Gerät des Gastgebers aus, übernimmt automatisch ein anderes Gerät. Ab drei Personen muss auf diesem Gerät ebenfalls Pro liegen, sonst endet das Gespräch für alle - Ein iPhone-Hotspot nimmt etwa fünf Gäste auf; für größere Gruppen sollte ein Android-Gerät die Gruppe starten oder ein gemeinsames WLAN genutzt werden - Musik anderer Apps läuft weiter und wird beim Sprechen leiser. Eine Aufteilung auf beide Ohrseiten (Musik rechts, Sprache links) ist auf iOS und Android systembedingt nicht möglich. ## Häufige Fragen ### Braucht NearVox wirklich kein Internet? Richtig. Die Smartphones verbinden sich direkt über WLAN miteinander, dafür spannt das Gerät des Gastgebers ein eigenes Netz auf. Es wird kein Mobilfunk gebraucht und auch kein Server im Internet. ### Wie weit reicht die Verbindung? Eine feste Zahl können wir dafür nicht nennen, denn es hängt vollständig von der Umgebung ab. Wände, Bäume, Fahrzeuge und andere Funkquellen in der Nähe wirken sich aus, deshalb kann die Reichweite selbst auf freiem Feld schwanken. Wichtiger ist, dass ihr nicht darauf achten müsst. NearVox zeigt die Signalstärke an, und wer kurz zu weit weg gerät, wird beim Zurückkommen automatisch wieder in die Gruppe aufgenommen, ohne neues Scannen. ### Wie viele Personen können mitreden? Bis zu acht. Jedes Gerät ist mit jedem verbunden, damit alle gleichzeitig sprechen können. Zu zweit ist NearVox kostenlos, ab drei Personen kauft der Gastgeber einmalig Pro. ### Funktionieren iPhone und Android gemischt? Ja. Die App arbeitet auf iPhone und Android nach demselben Verfahren. Wenn ein iPhone die Gruppe startet, sollte im Hotspot „Maximale Kompatibilität“ eingeschaltet sein, damit Android-Geräte das Netz finden. ### Kann ich ein Bluetooth-Headset nutzen? Ja. Übliche Bluetooth-Kopfhörer und Headsets werden unterstützt, das Smartphone kann dabei in der Tasche bleiben. Spezielle Motorrad-Sprechanlagen haben wir nicht geprüft. Sie melden sich am Smartphone zwar als gewöhnliches Bluetooth-Headset an, versprechen können wir dafür aber nichts. Wenn ihr eine solche Anlage nutzt, schreibt uns gern kurz, ob es geklappt hat. Wir sammeln die Rückmeldungen und veröffentlichen hier eine Liste der getesteten Geräte. ### Kann ich nebenbei Musik hören? Musik von einer anderen App läuft weiter und wird leiser, sobald gesprochen wird. Eine Trennung nach Ohren, also Musik rechts und NearVox links, ist technisch nicht möglich. Weder iPhone noch Android können zwei Apps auf verschiedene Seiten eines Kopfhörers legen. ### Wird das Gespräch aufgezeichnet? Nein. Die Sprache läuft live von Gerät zu Gerät und wird weder gespeichert noch weitergeleitet. Es gibt keine Aufnahmefunktion. ### Wie stark belastet NearVox den Akku? Ein Gespräch verbraucht spürbar Strom, ähnlich wie ein längeres Telefonat. Auf längeren Touren lohnt sich eine Powerbank. NearVox meldet sich per Sprachansage, bevor der Akku knapp wird. ### Was passiert, wenn der Gastgeber wegfährt? Dann übernimmt automatisch ein anderes Gerät die Rolle und die Gruppe läuft weiter. Ab drei Personen braucht das übernehmende Gerät allerdings ebenfalls Pro, sonst endet das Gespräch für alle. Wer nur kurz außer Reichweite war, wird beim Zurückkommen von allein wieder aufgenommen. ### In welchen Sprachen gibt es NearVox? Die App spricht sieben Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Ukrainisch und Türkisch. Sie richtet sich nach der Sprache des Smartphones. ### Ist NearVox eine Gegensprechanlage fürs Motorrad? Im Ergebnis ja. NearVox macht aus euren Smartphones eine Sprechverbindung für die ganze Gruppe, ohne dass ihr eine feste Gegensprechanlage am Helm braucht. Der Ton läuft über ein Bluetooth-Headset, das Smartphone bleibt in der Tasche. Fest verbaute Motorrad-Sprechanlagen haben eigene Stärken, etwa die Bedienung mit dicken Handschuhen. NearVox kostet dafür nichts zusätzlich und funktioniert genauso beim Radfahren, Reiten oder auf der Baustelle. ### Brauche ich zusätzliche Geräte oder Funkgeräte? Nein. NearVox ersetzt Funkgeräte und Sprechanlagen durch die Smartphones, die ihr ohnehin dabeihabt. Nötig ist nur die App auf jedem Gerät. Ein Bluetooth-Headset oder Kopfhörer ist praktisch, aber kein Muss. ## Seiten - [Startseite](https://nearvox.de/): Überblick, Funktionen, Anwendungsfälle - [Pro](https://nearvox.de/pro/): Preis, was Pro freischaltet, wer zahlt - [Hilfe](https://nearvox.de/hilfe/): Anleitung und häufige Fragen - [Datenschutz](https://nearvox.de/datenschutz/): vollständige Datenschutzerklärung - [Impressum](https://nearvox.de/impressum/): Anbieterkennzeichnung - [App Store](https://apps.apple.com/de/app/nearvox/id6781801550): Download für iPhone ## Sprachfassungen dieser Seite - [Deutsch](https://nearvox.de/) - [English](https://nearvox.de/en/)